Sonntag

Stoff, in dem du Frieden träumst


Namaste! Das Yogachick hat etwas mitgebracht von seinem Trip in die Hauptstadt: ein wunderschönes Sweat-Kleid von Chapati in meiner Lieblingsfarbe türkis. Es hat eine Riesen-Kapuze, die für das Berliner Label typischen Fingerschluppen an den Ärmeln und ist aus Fairtrade Organic Cotton. I'm lovin' it!

Vor allem gefällt mir auch die Unternehmensgeschichte und die Philosophie, die dahinter steckt. Hamid Mohammadi kam im Alter von 19 Jahren als politischer Flüchtling aus dem Iran. Vom Asylwerber zum erfolgreichen Kaufmann: Er gründete das Label und betreibt mittlerweile mehrere Shop und einen Onlineshop. 
In den Shops bekommt jeder einen Gewürztee angeboten, es riecht nach Orient. Hier werden nicht einfach Klamotten verkauft, sondern ein ganz besonderes Lebensgefühl gleich mitgeschenkt. Und zwar an jedes Kleidungsstück geknüpft:

Das Leben ist ein Ornament aus Menschen aller Farben, aller Sprachen, Bilder und Gesänge. Chapati webt einen Stoff, in dem Du Frieden träumst, ihn anlegst wie ein Gewand, ihn weiterreichst mit dem Lächeln des Wiedererkennens am Anderen, am Fremden, der Freund wird.


Alle Kleeblätter bringen Glück



Namaste! Wir sind alle auf der Suche nach dem Glück. Manche machen materielle Dinge zur Voraussetzung, zufrieden sein zu können: Wenn ich erst mein eigenes Haus habe, bin ich glücklich. Wenn ich genug Geld hätte, hätte ich keine Sorgen. Oder wir stellen uns selbst Bedingungen für unser eigenes Glück: Wenn ich fünf Kilo weniger wiege, bin ich zufrieden. Wenn ich das Haus geputzt habe, 
geht es mir gut.

Dabei hat jeder einzelne Moment die Qualität für Glück. Und das beste ist: Es braucht eigentlich nichts und niemanden, der es uns ermöglicht. Wir allein sind es, die jede Sekunde zum Glücksmoment machen können - wenn wir uns erlauben, sämtliche Erwartungen, Sorgen und "wenn..., dann"s loszulassen. 






Jede Sackgasse ist zugleich dein Ausweg


Namaste! Als ich dieses Sackgasse-Schild an einem Waldesrand entdeckte, musste ich angesichts des Paradoxums lachen: Mitten in der Weite der Natur will mir ein von Menschen gemachtes Schild weismachen, dass hier der Weg aufhört?! Schnell hatte ich die Lektion des Moments verstanden: Es gibt keine Sackgassen im Leben, es sind nur Fata Morganas unserer Vorstellung oder Gefühlswelt. Grenzen setzen wir uns immer nur selbst, somit können wir sie auch jederzeit sprengen. 

Es gibt immer und zu jeder Zeit einen Ausweg - die Frage ist nur, ob wir ihn in dem Moment sehen können bzw. wollen. Manchmal müssen wir den Karren halt erst einmal aus dem Dreck ziehen oder ihn stehen lassen und zu Fuß weitergehen. Doch wir können uns sicher sein: Es geht immer weiter, es gibt einen Weg!



Freitag

Der Super-Yogi steckt in dir


Namaste! Es ist ganz schön schwer, ein Yogi zu sein - nein, ist es nicht! Ein Yogi isst kein Fleisch und ist zu allen Lebewesen (Menschen eingeschlossen) nett, ein Yogi urteilt nicht, ein Yogi hat keine Erwartungen, ein Yogi kann durch Meditation sein Gedankenkarussel stoppen, ein Yogi lässt sich von seinen Mitmenschen nicht beeinflussen, ein Yogi hat keine Zukunftsängste und lebt ganz im Jetzt usw usw. 

Das alles erscheint euch unerreichbar und deshalb abschreckend? Ertappt, das sind eure eigenen Ansprüche, die euch das Yogi-Leben schwer machen. Euer Buddha-Frosch erhebt sicher keinen mahnenden Zeigefinger:-) Die hehren Ideen der Philosophie sollen nur anspornende Ziele sein, mit denen mehr Leichtigkeit ins Leben einziehen kann. Dabei ist keine Rede von einer To-Do-Liste, die auf dem Weg zum perfekten Yogi abgehakt werden muss.

Yoga beginnt bei der Erkenntnis - jeder Moment, in dem ihr euch begegnet und euer Verhalten im Sinne der Yoga-Philosophie reflektiert, ist yogisch und unglaublich kostbar für eure Entwicklung.




Donnerstag

Angst ist nur ein (Hirn-)Gespinst


Namaste! Angst essen Seele auf - und wie! Angst ist wie eine erstickende Rauchwolke, die sich um uns legt. Sie lässt uns die Hand vor Augen nicht mehr sehen geschweige denn eine Perspektive. Sie nimmt uns die Luft zu Atmen und schnürt unsere Kehle zu, legt uns ein Korsett an und zieht immer fester zu. Sie lähmt uns, lässt uns erstarren zu Stein. Sie beherrscht uns und nimmt uns alles: die Lebensfreude, jegliche Kraft, das Vertrauen in uns selbst und andere, unser Lachen und Funkeln in den Augen. 

Und doch ist sie mit einem Finger Schnippen zu bezwingen. Wenn wir uns trauen, den ersten Schritt zu gehen. Wenn wir nicht stehen bleiben vor der unbezwingbar scheinenden Steilwand - den nächsten Schritt immer vor Augen, konzentriert auf uns selbst und nicht das Gespenst. Sieh es nicht an, nimm allen Mut zusammen, spür deine Kraft und geh durch! Es wartet eine große Belohnung: Du wächst über dich hinaus, trägst die Krone wieder gerade auf dem Kopf - und die Angst verpufft.


Dienstag

The Ritual of Ayurveda

Namaste! Kaum ein Yoga Chick konnte wohl bislang der Versuchung der Kosmetikprodukte von Rituals widerstehen. Findige Marketing-Experten locken mit Duschschaum-Namen wie Happy Buddha oder Ritual of Karma. Ich geb`s zu: Ab und zu werde ich auch schwach - vor allem die Duschöl-Auswahl hat es mir angetan, da ich unter sehr trockener Haut leide.

Mein momentaner Favorit war ein Geschenk einer besonders lieben Freundin: das Duschöl Yogi Delight der Rituals of Ayurveda-Kollektion. Ayurveda ist eine jahrtausendealte, indische Heilkunst, in der besonders auch die innere und äußere Reinigung eine große Rolle spielt.

Indische Rose, aber dezent und gar nicht großmütterlich, und Süßmandelöl verbinden sich zu einem angenehmen Duft, der einen automatisch tief durchatmen lässt. 
So lässt sich der Alltagsdreck besonders schön von Körper und Seele waschen.

Sonntag

Die wichtigste Person in deinem Leben, ist immer die, die dir gerade gegenüber steht

Namaste! Keine Zeit für einen spontanen Ratsch, keine Zeit für ein nettes Wort, ja nicht einmal für ein kurzes Lächeln für einen vielleicht Wildfremden. Betreibe einmal ehrliche Selbstreflexion: Schenkst du den Menschen, mit denen du im Alltag oder sogar in deiner Beziehung zu tun hast, deine volle Aufmerksamkeit, wenn du mit ihnen sprichst? In welchen Situationen bist du völlig präsent und nicht nur körperlich anwesend? Und denke auch einmal darüber nach: Wie fühlst du dich, wenn dir jemand gar nicht richtig zuhört, während du ihm erzählst, was dich bewegt?

Jeder Mensch sollte in dem Moment unseres Kontakts der für uns wichtigste Mensch sein - übrigens auch wir selbst. Jeder hat 100 Prozent unserer Aufmerksamkeit verdient! Probiere es aus und erfahre, was passiert!